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Ein kleiner Flitzer mit Tradition

Im Sommer 1959 brachte die British Motor Corporation (BMC) die ersten Minis auf die Straßen in England. Hergestellt in Birmingham überzeugte das kleine Raumwunder von Anfang an mit einem gut durchdachtem Konzept: klein, schick und günstig. Trotz allem aber für 4 Personen geeignet und mit seinen 70 PS nicht gerade langsam unterwegs. Für knapp DM 6.000,- (heute umgerechnet circa € 13.000) war man Anfang der 1960er Jahre stolzer Besitzer des Basismodells. Möglich wurde die Umsetzung der geringen Größe des Autos durch den quer statt längs eingebauten Motor. Heutzutage ist das bei vielen Kleinwagen gängige Praxis, damals waren die Idee und die Umsetzung aber revolutionär und einzigartig. Das Erfolgskonzept wurde selbstverständlich in jeder nur erdenklichen Weise ausgeschöpft und ausgebaut. Ein Cabrio, ein Pick-Up und sogar ein Geländewagen für das Militär folgten in den kommenden Produktionsjahren. Leider war bei dem Modell Moke aber die Bodenfreiheit zu gering, sodass das Militär ihn nicht einsetzen konnte. Trotz eines Produktionsstopps in den 70er und 80er Jahren wurden bis zum Herbst 2000 insgesamt fast 5,4 Millionen Fahrzeuge hergestellt. Es ist damit das am meisten verkaufte Auto in England.

Der Neustart als Tochterfirma von BMW

Im Zuge der Übernahme der englischen Automarken Land Rover, Rover und MG in den 1990er Jahren, fielen auch die Markenrechte für das kleine Kultauto in die Hände der Münchener. Ab 2001 startete unter Federführung von BMW eine Neuauflage des Minis und die Herstellung befindet sich mittlerweile in der 3. Generation.
Optisch wird das Auto bis heute immer an seine Vorfahren angepasst. Auch das ursprüngliche Konzept, klein von außen und groß von innen, wurde von BMW beibehalten. Allerdings entspricht die reelle Größe der neuen Modelle ab 2001 eher der eines modernen Kleinwagens und ist damit um einiges größer, als die englischen Ursprungsmodelle. Wurden aber die ersten Minis in England für die breite Masse der Bevölkerung nach der Suezkrise gebaut und waren preislich gesehen, sowohl beim Kauf als auch im Unterhalt, erschwinglich, so sind die seit 2001 hergestellten Autos eher ein Prestigeobjekt und vom Preis her höher angesiedelt.

In den beiden Anfangsjahren wurden die ersten Modelle von verschiedenen Automobilclubs in Deutschland bezüglich ihrer Sicherheit bemängelt. Darauf wurde selbstverständlich umgehend reagiert und teils bewährte Techniken aus den Modellreihen des Mutterkonzerns übernommen. Seitdem findet man die verschiedenen Mini-Modelle auf den oberen Plätzen bei Crash- und Sicherheitstests. Die Hersteller gehen allerdings nicht nur mit der Zeit was neue Sicherheitstechniken und -mechanismen angeht, sondern auch im Bezug auf die Umwelt. Der Cooper SE Countryman ist das erste Modell aus der Mini-Familie, welches einen Otto-Hybrid-Motor enthält. In 3 Stunden und 15 Minuten hat man das Hybridmodell an einer haushaltsüblichen Steckdose aufgeladen und kann dann elektrisch betrieben rund 40 Kilometer mit einer Maximalgeschwindigkeit von 125 km/h zurücklegen.

Vielältig mobil mit Stil

BMW kennt keinerlei Grenzen, wenn es um die Erweiterung des Erfolgskonzepts geht. Die Familie des Kultautos bekommt ständig Zuwachs, wenn man es so ausdrücken möchte. Neben den Grundmodellen One, Cabrio und Cooper aus der ersten Generation der Herstellung unter Federführung von BMW, kamen in den beiden folgenden Generationen der Clubman (ein Kombi), das Coupé (als Zweisitzer), der Roadster (das Coupé als Cabrio), der Countryman (ein SUV) und der Paceman (ein SUV-Coupé) hinzu. Auch kleine Spielereien kann sich der Hersteller nicht verkneifen. So findet sich in dem ab 2009 hergestellten Cabrios am Armaturenbrett ein kleiner Zähler, der die Zeit angibt, in denen die Insassen des Autos mit offenem Dach gefahren sind.

Das Auto, die Marke, die Modelle haben sich auf dem Markt etabliert und besitzen eine treue Fangemeinde, auch unter Tuning-Liebhabern. Fachlich informierte Fans wissen zum Beispiel, das Mini Chiptuning oftmals eine sehr gute Leistungssteigerung ergibt. So kann zum Beispiel das Modell One durch Chiptuning an die Leistung des Modells Cooper herangeführt werden. Beide Modelle wurden von 2001 bis 2006 gebaut, haben 1,6 Liter Hubraum und die gleiche Software. Der One ist allerdings gedrosselt. Mit Chiptuning kann die Leistung des One von 90 PS auf rund 115 PS gesteigert werden (der Cooper besitzt 116 PS). Selbstverständlich sollte ein Mini Chiptuning nur von Fachfirmen und nach ausführlicher Beratung durchgeführt werden.

Unzählige Preise, wie zum Beispiel den Red Dot Design Award, konnten die Minis in fast 60 Jahren schon gewinnen und die Entwickler sind fortwährend mit der Weiterentwicklung des Kultautos beschäftigt. 2017 wurde auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) der Mini E vorgestellt, welcher ab 2019 erhältlich sein soll und als Elektroauto mit einer Reichweite von bis zu 300 km wirbt.

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