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Porsche – ein langer Weg gepaart mit deutscher Geschichte

Es war ein langer Weg, der fast 50 Jahre dauern sollte, bis die Grundlagen für den Autohersteller beziehungsweise die Marke Porsche, wie wir sie heute kennen, geschaffen waren. Angefangen hatte alles mit Herrn Ferdinand Porsche aus Österreich. Ihm, sowie seinen Nachfahren, wird eine außerordentliche Begabung beim Konstruieren von Automobilen zugeschrieben.


Sein steiler Aufstieg begann Ende des 19. Jahrhunderts bei der Wiener Hofwagenfabrik Lohner & Co., wo er unter anderem das weltweit erste allradbetriebene Hybridfahrzeug konstruierte. 1906 wechselte er dann zu Austro Daimler, wo er 1916 Generaldirektor wurde.


Da sein Interesse aber schon immer auf der Entwicklung von schnellen Autos, sprich Sportwagen, lag und nach Verringerung seines Budgets dies nicht mehr möglich war, wechselte er Anfang der 20er Jahre zur Stuttgarter Daimler Motoren Gesellschaft. Ein paar Jahre wurde Ferdinand der Ehrendoktortitel verliehen, sowohl von der Universität in Wien als auch in Stuttgart, sodass er seine Firma, als er sich Anfang der 30er Jahre selbstständig machte, die Dr. Ing. h. c. Porsche GmbH nennen konnte. Seine neue Firma konstruierte bis 1950 ausschließlich für andere Hersteller Fahrzeuge und fungierte zeitweise während des 2. Weltkrieges fast ausschließlich als Rüstungsbetrieb. Im Laufe dieser Zeit wird Ferdinand auch Hauptgeschäftsführer bei VW und entwickelt unter anderem den legendären VW Käfer.

Der rentabelste Autohersteller nimmt Fahrt auf

1950 beginnt er zusammen mit seinen beiden Kindern und dem Schwiegersohn, unter eigenem Namen als Autohersteller eigene Autos zu produzieren. Als Ferdinand 1951 stirbt, erben sein Sohn Ferry und die Tochter Louise jeweils die Hälfte der Firma und bauen die uns heute bekannte Automarke auf. Es folgten die Wirtschaftswunderjahre in denen die schnellen, schicken Autos reißenden Absatz finden. In den folgenden Jahren und durch das Hinzukommen weiterer Sprösslinge der Familie blieben Meinungsverschiedenheiten selbstverständlich nicht aus, weswegen Ferry und Louise entschieden, dass zukünftig keine Familienmitglieder mehr im Unternehmen aktiv tätig sein dürfen.
Trotz ein paar schlechtere Jahre zwischendurch hat sich Porsche, natürlich nicht nur in Deutschland, bis heute etabliert und gefestigt. Der Autohersteller gilt als der kleinste und gleichzeitig rentabelste der Welt. Ältere Modelle sind heiß begehrte Oldtimer, welche immer wieder Rekordpreise auf Aktionen erzielen. Und mit der Einführung des Cayenne wurde zum ersten Mal ein Auto der Stuttgarter so richtig familientauglich und eröffnete den Herstellern ein ganz neues Feld in der Autobranche.

Seit Beginn der Herstellung konnten sich die Sportwagen, und natürlich die eigens dafür gebauten Rennautos, auf den Rennstecken der verschiedensten Rennarten auf der ganzen Welt durchsetzen und sie, beziehungsweise die gelieferten Techniken und Teile, sind bis heute nicht mehr aus der Rennsportwelt wegzudenken. Und auch wenn die Autos von Haus aus immer schon sehr schnell sind, ist das Interesse am Chiptuning ungebrochen. Unzählige Firmen bieten Porsche Chiptuning und weitere Ergänzungen an. Da es sich bei den Autos um oftmals sehr kostspielige Fahrzeuge handelt, sollte jegliches Chiptuning aber ausschließlich von ausgewiesenen Fachleuten durchgeführt werden, die nachweislich Erfahrung beim Porsche Chiptuning haben.

Schnell, schneller, Porsche

Von Anfang an lag das Augenmerk bei der Konstruktion der Autos auf Sportwagen. Vergleicht man die Modellvielfalt über die Laufe der Jahre mit anderen deutschen Autoherstellern so fällt auf, dass sich hier immer auf bestimmte einzelne Komponenten konzentriert wurde und diese gebündelt in, im Vergleich gesehen, wenigen verschiedenen Modellen umgesetzt wurden. Die einzigen „Abweichungen“ von der Fokussierung auf Sportwagen sind die seit Mitte der 2000er Jahre hergestellten Modelle Panamera (eine Limousine), Panamera Sport Turismo (ein Kombi), Cayenne (ein SUV mit Steilheck) und Macan (ein SUV mit Schrägheck), wobei sich hier vor allem der Cayenne mit großem Erfolg verkauft.
Denkt man(n) an Sportwagen, kommt man(n) aber natürlich nicht an dem bekanntestem und erfolgreichstem Modell der Stuttgarter vorbei: dem 911er in seinen verschiedensten Ausführungen. Seit 1963 wird er in Serie ohne einen einzigen Tag Unterbrechung produziert.


Ein sehr interessantes Modell der Stuttgarter ist darüber hinaus der sogenannte „Volks-Porsche“ (914), welcher Ende der 1960er Jahre zusammen mit Volkswagen hergestellt wurde und sich innerhalb von 8 Jahren fast 120.000 Mal verkaufte.
Schaut man sich alle hergestellten Modelle in einer Zeitleiste an bemerkt man recht schnell, dass bis Ende der 1990er Jahre die einzelnen Modelle anstatt mit einem Namen immer mit einer Nummer gelabelt wurden. Es gab lediglich Namenszusätze. Seit dem Ende der 90er Jahre hat sich dies aber, bis auf das Kultmodell 911, geändert und die einzelnen Modelle erhalten Kunstnamen. Selbstverständlich wird auch in Stuttgart momentan an einem Elektroauto getüftelt, dem Mission E, der voraussichtlich 2020 in Serie produziert werden soll.

 

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